Domaine départemental de Chamarande – Historisches Schlossensemble zwischen Landschaftskunst und moderner Kultur
Das Domaine départemental de Chamarande liegt im Département Essonne und zählt zu den bedeutendsten historischen Anwesen der Region. Eingebettet zwischen dem Wald von Belvédère und dem Tal der Juine befindet sich das Gelände etwa 40 Kilometer südlich von Paris und nur wenige Kilometer von Étampes. Das Ensemble verbindet Architektur, Landschaftsgestaltung und zeitgenössische Kultur in einzigartiger Weise.
Es vereint bedeutende historische Bauten mit einer weitläufigen Parkanlage, die als „Jardin remarquable“ ausgezeichnet ist. Neben seiner kulturellen Funktion beherbergt das Gelände auch das zentrale Archivdepot des Départements sowie ein Zentrum für zeitgenössische Kunst unter der Leitung des FDAC 91 (Fonds d’art contemporain de l’Essonne), das seit 2001 aktiv ist. Die Ausstellungen finden regelmäßig in der Orangerie statt.

Die Anlage zeigt bis heute deutlich ihre vielschichtige Entstehungsgeschichte. Bereits im 17. Jahrhundert entstand rund um das Schloss ein streng gegliederter, klassischer Garten mit einer zentralen Achse, einer Ehrenallee und formalen Broderiebeeten vor der Schlossfassade. Unterhalb davon lag eine landwirtschaftlich genutzte Wiesenfläche, die durch ein Kanalsystem in regelmäßige Parzellen unterteilt und zugleich entwässert wurde.
Im frühen 18. Jahrhundert wurde das Gelände deutlich erweitert und durch den Landschaftsarchitekten Pierre Contant d’Ivry (1698–1777) neu gestaltet. Dabei entstand ein Übergang zwischen geometrischer Ordnung und ersten freieren Formen. Der Park wurde durch Haine, streng gefasste Wege und verschiedene Gartenarchitekturen ergänzt, darunter ein Belvedere-Pavillon. Gleichzeitig wurden aufwendige Wasseranlagen geschaffen, die über Quellen im Dorf gespeist wurden. Vier große Kanäle strukturierten die feuchten Wiesenbereiche und erfüllten sowohl praktische als auch gestalterische Funktionen.
In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts wurden Teile der strengen Anlage aufgegeben oder umgeformt, insbesondere im unteren Parkbereich nahe der Juine. Zwei der Kanäle wurden durch einen größeren Teich mit Insel ersetzt, eine Veränderung, die möglicherweise unter dem Einfluss von Hubert Robert (1733–1808) erfolgte. Auch die Idee einer stärker „natürlich“ wirkenden Landschaft begann sich hier durchzusetzen.
Nach der Französischen Revolution wurden Teile des Besitzes beschlagnahmt und verkauft. Im 19. Jahrhundert verstärkte sich die Vorliebe zum englischen Landschaftsgarten. Unter der Gestaltung von Paul Delavenne, Comte de Choulot (1801–1875), wurden die letzten streng geometrischen Elemente weitgehend aufgelöst. Gerade Linien wichen großzügigen, geschwungenen Wegeführungen, während ausgedehnte Rasenflächen die früheren Nutz- und Waldflächen ersetzten. Einzelne historische Elemente wie der Brunnen und ältere Baumgruppen blieben jedoch erhalten und wurden bewusst in das neue Landschaftsbild integriert. Gleichzeitig wurden zahlreiche neue Gehölze gepflanzt, darunter Baumarten aus fernen Ländern.
Im 20. Jahrhundert verlor der Park zeitweise seine gepflegte Struktur und verwilderte teilweise, da eine kontinuierliche Pflege fehlte. Diese Phase führte dazu, dass sich spontan entstandene Waldflächen ausbreiteten und ehemalige Rasenbereiche wieder bewaldeten. Erst ab 1957 wurde unter dem Eigentümer Auguste Mione (1898–1982) wieder gezielt eingegriffen. Er ließ unter anderem eine Lindenallee pflanzen und nutzte Teile des ehemaligen Sumpfgebiets für eine Pappelwirtschaft.
Nach dem Erwerb des Geländes durch das Département Essonne im Jahr 1978 begann eine neue Phase. Der Landschaftsarchitekt Jacques Sgard (1929–heute) entwickelte ab den 1990er-Jahren ein Pflege- und Gestaltungskonzept, das die unterschiedlichen historischen Schichten des Parks sichtbar halten sollte. Dazu gehörten unter anderem das Freistellen wichtiger Sichtachsen, das Öffnen von Blickbeziehungen zur Juine-Ebene sowie die Wiederherstellung von landschaftlichen Übergängen. Auch ökologische Maßnahmen spielten eine Rolle, etwa die Förderung standortgerechter Baumarten und die Entwicklung artenreicher Unterpflanzungen in den Waldzonen.
Heute zeigt sich der Park als vielschichtige Landschaft, in der sich mehrere Jahrhunderte Gartenkunst überlagern. Die verschiedenen Gestaltungsphasen sind nicht vereinheitlicht, sondern bewusst lesbar geblieben und prägen den besonderen Charakter des Ortes. Besonders interessant für das Erscheinungsbild ist die offene Gestaltung der Anlage. Statt einer klassischen Einfriedung umgibt den Park ein sogenannter „saut de loup“, ein kaum sichtbarer Graben, der den Übergang zur umliegenden Landschaft fließend erscheinen lässt.
Ein erster deutlicher Wandel setzte in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts ein. Im Jahr 1563 verkaufte die Abtei ihre Besitzanteile an André Hurault, der als königlicher Berater im Parlement tätig war. Wenig später blieb der Besitz in seiner Familie. Zuerst ging er an seinen Bruder Jean Hurault über und im Jahr 1594 an dessen Sohn François Hurault. Auch die Familie de Sens behielt weiterhin Anteile an der Herrschaft, doch die Quellenlage bleibt hier sehr ungenau.
Die Zeit der Religionskriege zwischen 1562 und 1598 hinterließ deutliche Spuren in der Region. Einen neuen Anfang brachte die Regierungszeit von Heinrich IV. (1553-1610). In seinem Umfeld stieg François Miron (1560-1609) zu einem bedeutenden Verwaltungsbeamten auf. Er war eng mit dem König verbunden und bekleidete wichtige Ämter in Paris, unter anderem das des Prévôt des marchands. Über seine Ehe verfügte er bereits über weitere Besitzungen, bevor er die Herrschaft Bonnes erwarb. Zwischen 1603 und 1609 ließ er den Grundstein für das heutige Schloss legen. Es entstand ein kompaktes Wohngebäude, das noch heute den zentralen Kern der Anlage bildet.
Nach seinem Tod im Jahr 1609 ging das Gut an seinen Sohn Jean Miron über, der bis 1644 lebte und als hoher Finanzbeamter tätig war. Er vergrößerte das Anwesen und festigte dessen Bedeutung als landwirtschaftlich und repräsentativ genutztes Gut.
Zwischen 1644 und 1654 übernahm Anne de Baillon, die Witwe von Jean Miron, die Verwaltung des Besitzes. In dieser Zeit wurde das Gut nicht nur erhalten, sondern auch deutlich erweitert. Sie ließ Wasseranlagen instand setzen und Gebäude reparieren, von denen einige zeitweise vermietet wurden. Besonders ehrgeizig waren ihre Bauvorhaben. Zwei seitliche Pavillons sollten das Hauptgebäude ergänzen. Hinzu kamen Eingangsgebäude mit Kapelle und Uhr. Auch die Wirtschaftsgebäude wurden neu gestaltet und erhielten eine charakteristische Fassade aus Ziegel, Stein und Schiefer. Die politischen Unruhen der Fronde ab 1648 stoppten diese Entwicklungen jedoch. Im Jahr 1652 führten die Ereignisse rund um die Belagerung von Étampes dazu, dass das Schloss so stark beschädigt wurde, dass es nicht mehr bewohnbar war.
Im Jahr 1654 begann eine neue Phase mit dem Erwerb durch Pierre Mérault (1586-1668). Unter der Leitung des königlichen Architekten Nicolas de Lespine wurde das Anwesen wieder im Stil Ludwigs XIII. aufgebaut und neu geordnet. Der quadratische Hauptbau mit Mansarddächern war umgeben von Wassergräben und wurde durch Wirtschaftsgebäude ergänzt.
Die beiden bereits begonnenen Pavillons, die den Eingang zum Ehrenhof markierten, wurden fertiggestellt. Einer davon enthält eine barocke Kapelle mit Stuckarbeiten von Louis Lerambert (1620-1670) sowie bedeutende Glasfenster. Eine Allee mit rund 300 Ulmen führte nun zum Schloss.
Nach dem Tod von Pierre Mérault ging der Besitz an seine Witwe Anne Glué über, die 1674 starb und das Gut schließlich ihrem Neffen François Glué d’Espainville übertrug. Dieser musste das Anwesen aufgrund hoher Schulden verkaufen.
Den entscheidenden Wendepunkt brachte der Kauf durch Clair Gilbert d’Ornaison (ca.1620-1699), erster Kammerdiener von Ludwig XIV. (1635-1715) im Jahr 1684. Unter seiner Führung erhielt das Gut eine neue Bedeutung und auch einen neuen Namen. Ab 1685 wurde aus Bonnes offiziell Chamarande, nachdem der König die Erhebung zur Grafschaft genehmigt hatte. Damit wurde das Anwesen fest in den französischen Adel eingebunden.
Im späteren 18. Jahrhundert setzte César-Marie de Talaru (1725-1794) diese Entwicklung fort und wandelte den Park zunehmend in einen Landschaftsgarten mit verschiedenen „Folies“, einer Orangerie, sowie einem Eiskeller, nach englischem Vorbild um. Diese Zeit endete abrupt mit der Französischen Revolution. Im Jahr 1794 wurde das Gut beschlagnahmt, das Inventar verkauft und César-Marie de Talaru im selben Jahr hingerichtet.
Nach der Revolution ging der Besitz an Louis Justin Marie de Talaru (1769-1850) über, den letzten Vertreter der Familie und Bürgermeister von Chamarande. Mit seinem Tod endete die jahrhundertelange Geschichte des Anwesens als Besitz einer Adelsfamilie. Nach der Erbregelung wurde das weitläufige Gut in zahlreiche Parzellen aufgeteilt und verkauft. Dadurch verlor das Schloss einen Großteil seiner wirtschaftlichen Grundlage. Die Einkünfte aus den umfangreichen Ländereien fielen weg, während die Unterhaltung der Gebäude weiterhin hohe Kosten verursachte. In den folgenden Jahrzehnten wechselten die Eigentümer mehrfach. An die Stelle des alten Landadels traten nun Vertreter des wohlhabenden Bürgertums, die das Anwesen je nach finanziellen Möglichkeiten nutzten, umbauten oder zeitweise vernachlässigten.
Erst mit dem Kauf durch Jean-Gilbert Victor Fialin, Herzog von Persigny (1808–1872), begann eine neue Blütezeit. Der enge Vertraute Napoleons III. (1808-1873) gehörte zu den einflussreichsten Politikern des Zweiten Kaiserreichs und investierte erhebliche Mittel in die Modernisierung des Schlosses. Unter seiner Leitung wurden die Wohnräume umgestaltet, das historische Wassersystem erneuert und eine damals moderne Gasbeleuchtung installiert. Außerdem entstand eine repräsentative Galerie, in der die Geschichte der früheren Schlossbesitzer gewürdigt wurde. Der kunstsinnige Herzog ergänzte die Ausstattung durch Möbel und Kunstgegenstände, die den repräsentativen Charakter der Residenz unterstrichen.
Auch außerhalb des Schlosses ließ Persigny umfangreiche Veränderungen vornehmen. Die Wassergräben wurden wieder geflutet, ein Obelisk markierte den Eingang des Parks, und neue Wirtschaftsgebäude entstanden. Hinzu kamen ein Wintergarten, eine Voliere, ein Hundezwinger sowie weitere Nebengebäude. Das gesamte Anwesen wurde durch eine Umfassungsmauer eingefriedet. Für die Neugestaltung des Parks beauftragte er den Landschaftsarchitekten Paul de Lavenne, Comte de Choulot (1794–1864), der den bereits vorhandenen englischen Landschaftsgarten weiterentwickelte und durch zahlreiche exotische Baumarten bereicherte.
Zu den gesellschaftlichen Höhepunkten dieser Epoche gehörte ein großes Fest im Jahr 1862 zu Ehren von Kaiserin Eugénie (1826–1920). Zu den Gästen zählte auch Baron Georges-Eugène Haussmann (1809–1891), der dem Schlossherrn eine Gaslaterne schenkte, die bis heute erhalten geblieben ist. Persigny nutzte Chamarande zudem als Rückzugsort und arbeitete hier in seiner umfangreichen Bibliothek an seinen Erinnerungen, die später veröffentlicht wurden.
Der Deutsch-Französische Krieg von 1870 bis 1871 setzte dieser Glanzzeit ein Ende. Nach dem Zusammenbruch des Zweiten Kaiserreichs wurden deutsche Truppen im Schloss einquartiert und richteten dort zeitweise ein Lazarett ein. Nach Persignys Tod gelangte das Anwesen an Henri Arnous Rivière (1828–1909), einen ehemaligen Offizier, dessen Familie Teile der bedeutenden Bibliothek und mehrere Kunstwerke versteigern ließ.
Diese Übergangsphase dauerte jedoch nur wenige Jahre. 1876 begann mit dem Erwerb durch Anthony-Aristide Boucicaut (1839–1879), den Sohn des Gründers des Pariser Kaufhauses Le Bon Marché, ein neues Kapitel in der Geschichte von Chamarande. Seine Vorstellungen sollten das Anwesen erneut grundlegend verändern.
Im Jahr 1922 begann ein neues Kapitel. Marthe Dervaux-Thome (1883–1948), die Witwe des Politikers André Thome (1879–1916), der in der Schlacht von Verdun gefallen war, erwarb das Anwesen. Da Laurent Amodru bis zu seinem Tod das Nutzungsrecht behielt und die neue Eigentümerin selbst kaum Zeit in Chamarande verbrachte, erhielt das Schloss eine völlig neue Funktion. Noch im selben Jahr stellte sie das Gelände den Scouts de France zur Verfügung. In den folgenden Jahrzehnten entwickelte sich Chamarande zu einem der wichtigsten Ausbildungszentren der französischen Pfadfinderbewegung. Im Park entstanden einfache Bauten und Lagerplätze, darunter eine Freiluftkapelle, die „Kasbah“, ein maurisch inspirierter Pavillon, sowie die „Tanière“, eine als Chalet gestaltete Unterkunft. Bis heute hat sich in der französischen Pfadfinderbewegung die Redewendung „faire son Cham'“ erhalten, wenn von einer Leiterausbildung die Rede ist.
Der Zweite Weltkrieg brachte erneut schwere Einschnitte. Während der deutschen Besatzung wurde das Schloss als Lazarett genutzt. Nach der Befreiung richteten amerikanische Truppen und Einheiten der Forces françaises de l’Intérieur von 1944 bis 1945 ihre Quartiere auf dem Gelände ein. In dieser bewegten Zeit gingen zahlreiche historische Dokumente und Archivbestände des Schlosses verloren. 1955 wurde ein Teil des Parks unter Denkmalschutz gestellt.
Seine Vorstellungen gingen weit über die Restaurierung des Schlosses hinaus. Er wollte hier einen Ort schaffen, der Arbeit, Bildung und soziale Fürsorge miteinander verband. In den Nebengebäuden entstanden Wohnungen für Mitarbeiter, daneben ein medizinisch-soziales Zentrum, Sportanlagen und Ausbildungsstätten für junge Menschen, die Berufe im Bauwesen erlernen wollten. Das heutige Centre Auguste Mione erinnert noch immer an diese Phase. Viele Gebäude aus den 1960er Jahren prägen das Erscheinungsbild des Geländes bis heute.
Mit der Insolvenz der Construction moderne française im Jahr 1972 geriet auch das Anwesen in eine ungewisse Zukunft. Um einen weiteren Verfall zu verhindern, erwarb das Département Essonne das Schloss und den Park 1978. 1981 wurden Schloss und Nebengebäude offiziell als historische Monumente eingestuft.
Ab den 1990er Jahren rückte schließlich die langfristige Zukunft des historischen Ensembles in den Mittelpunkt. Während verschiedene Nutzungskonzepte diskutiert wurden, begann unter der Leitung des Landschaftsarchitekten Jacques Sgard (1929–2022) eine umfassende Wiederherstellung des Parks.
Diese Arbeiten schufen die Grundlage für die heutige Entwicklung des Domaine de Chamarande als öffentlich zugängliches Kultur-, Natur- und Denkmalensemble.
Das Schloss ist seit 2023 aus Sicherheitsgründen nicht für Besucher zugänglich und eine umfassende Restaurierung ist geplant, getragen vom Département Essonne in Zusammenarbeit mit der Fondation du patrimoine.
Domaine départemental de Chamarande
38 rue du Commandant Arnoux – 91730 Chamarande
Anreise:
Ab Paris mit dem RER C bis zur Station Chamarande. Der Eingang des Landguts befindet sich nur etwa 150 bis 200 Meter vom Bahnhof entfernt.
Mit dem Auto erreicht man Chamarande über die Nationalstraße N20, Ausfahrt Étréchy-Chamarande. Kostenlose Parkplätze stehen vor Ort zur Verfügung.
Tarife:
Der Zugang zum Park ist ganzjährig kostenlos. Auch die meisten Ausstellungen und Veranstaltungen sind kostenfrei.
Öffnungszeiten (ganzjährig):
je nach Jahreszeit von 9 Uhr bis 17/20 Uhr
Internetseite:
https://chamarande.essonne.fr
Es vereint bedeutende historische Bauten mit einer weitläufigen Parkanlage, die als „Jardin remarquable“ ausgezeichnet ist. Neben seiner kulturellen Funktion beherbergt das Gelände auch das zentrale Archivdepot des Départements sowie ein Zentrum für zeitgenössische Kunst unter der Leitung des FDAC 91 (Fonds d’art contemporain de l’Essonne), das seit 2001 aktiv ist. Die Ausstellungen finden regelmäßig in der Orangerie statt.
Landschaft nach englischem Vorbild
Der Park des Domaine de Chamarande umfasst rund 98 Hektar und zählt zu den bedeutendsten öffentlichen Landschaftsgärten im Département Essonne. Er ist seit 2005 als „Jardin remarquable“ ausgezeichnet und wird im Rahmen eines langfristigen Pflege- und Entwicklungskonzepts erhalten. Ziel dieser Bewirtschaftung ist es, die historischen Strukturen des Gartens zu bewahren und gleichzeitig seine ökologische Vielfalt zu stärken.Die Anlage zeigt bis heute deutlich ihre vielschichtige Entstehungsgeschichte. Bereits im 17. Jahrhundert entstand rund um das Schloss ein streng gegliederter, klassischer Garten mit einer zentralen Achse, einer Ehrenallee und formalen Broderiebeeten vor der Schlossfassade. Unterhalb davon lag eine landwirtschaftlich genutzte Wiesenfläche, die durch ein Kanalsystem in regelmäßige Parzellen unterteilt und zugleich entwässert wurde.
Im frühen 18. Jahrhundert wurde das Gelände deutlich erweitert und durch den Landschaftsarchitekten Pierre Contant d’Ivry (1698–1777) neu gestaltet. Dabei entstand ein Übergang zwischen geometrischer Ordnung und ersten freieren Formen. Der Park wurde durch Haine, streng gefasste Wege und verschiedene Gartenarchitekturen ergänzt, darunter ein Belvedere-Pavillon. Gleichzeitig wurden aufwendige Wasseranlagen geschaffen, die über Quellen im Dorf gespeist wurden. Vier große Kanäle strukturierten die feuchten Wiesenbereiche und erfüllten sowohl praktische als auch gestalterische Funktionen.
In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts wurden Teile der strengen Anlage aufgegeben oder umgeformt, insbesondere im unteren Parkbereich nahe der Juine. Zwei der Kanäle wurden durch einen größeren Teich mit Insel ersetzt, eine Veränderung, die möglicherweise unter dem Einfluss von Hubert Robert (1733–1808) erfolgte. Auch die Idee einer stärker „natürlich“ wirkenden Landschaft begann sich hier durchzusetzen.
Nach der Französischen Revolution wurden Teile des Besitzes beschlagnahmt und verkauft. Im 19. Jahrhundert verstärkte sich die Vorliebe zum englischen Landschaftsgarten. Unter der Gestaltung von Paul Delavenne, Comte de Choulot (1801–1875), wurden die letzten streng geometrischen Elemente weitgehend aufgelöst. Gerade Linien wichen großzügigen, geschwungenen Wegeführungen, während ausgedehnte Rasenflächen die früheren Nutz- und Waldflächen ersetzten. Einzelne historische Elemente wie der Brunnen und ältere Baumgruppen blieben jedoch erhalten und wurden bewusst in das neue Landschaftsbild integriert. Gleichzeitig wurden zahlreiche neue Gehölze gepflanzt, darunter Baumarten aus fernen Ländern.
Im 20. Jahrhundert verlor der Park zeitweise seine gepflegte Struktur und verwilderte teilweise, da eine kontinuierliche Pflege fehlte. Diese Phase führte dazu, dass sich spontan entstandene Waldflächen ausbreiteten und ehemalige Rasenbereiche wieder bewaldeten. Erst ab 1957 wurde unter dem Eigentümer Auguste Mione (1898–1982) wieder gezielt eingegriffen. Er ließ unter anderem eine Lindenallee pflanzen und nutzte Teile des ehemaligen Sumpfgebiets für eine Pappelwirtschaft.
Nach dem Erwerb des Geländes durch das Département Essonne im Jahr 1978 begann eine neue Phase. Der Landschaftsarchitekt Jacques Sgard (1929–heute) entwickelte ab den 1990er-Jahren ein Pflege- und Gestaltungskonzept, das die unterschiedlichen historischen Schichten des Parks sichtbar halten sollte. Dazu gehörten unter anderem das Freistellen wichtiger Sichtachsen, das Öffnen von Blickbeziehungen zur Juine-Ebene sowie die Wiederherstellung von landschaftlichen Übergängen. Auch ökologische Maßnahmen spielten eine Rolle, etwa die Förderung standortgerechter Baumarten und die Entwicklung artenreicher Unterpflanzungen in den Waldzonen.
Heute zeigt sich der Park als vielschichtige Landschaft, in der sich mehrere Jahrhunderte Gartenkunst überlagern. Die verschiedenen Gestaltungsphasen sind nicht vereinheitlicht, sondern bewusst lesbar geblieben und prägen den besonderen Charakter des Ortes. Besonders interessant für das Erscheinungsbild ist die offene Gestaltung der Anlage. Statt einer klassischen Einfriedung umgibt den Park ein sogenannter „saut de loup“, ein kaum sichtbarer Graben, der den Übergang zur umliegenden Landschaft fließend erscheinen lässt.
Vom mittelalterlichen Gut Bonnes zum Schloss Chamarande
Die frühen Ursprünge des heutigen Domaine de Chamarande lassen sich nur lückenhaft nachvollziehen. Bis zum Ende des 16. Jahrhunderts war die Grundherrschaft von Bonnes, die damalige Bezeichnung des kleinen Ortes, und auf mehrere Besitzer verteilt. Eine wichtige Rolle spielten die Abtei Morigny und die Familie de Sens. Über diese Familie ist nur wenig bekannt. Eine der seltenen Spuren findet sich in einem Lehenseid von Jacqueline de Fresnes, der Witwe von Jean de Sens, gegenüber dem König.Ein erster deutlicher Wandel setzte in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts ein. Im Jahr 1563 verkaufte die Abtei ihre Besitzanteile an André Hurault, der als königlicher Berater im Parlement tätig war. Wenig später blieb der Besitz in seiner Familie. Zuerst ging er an seinen Bruder Jean Hurault über und im Jahr 1594 an dessen Sohn François Hurault. Auch die Familie de Sens behielt weiterhin Anteile an der Herrschaft, doch die Quellenlage bleibt hier sehr ungenau.
Die Zeit der Religionskriege zwischen 1562 und 1598 hinterließ deutliche Spuren in der Region. Einen neuen Anfang brachte die Regierungszeit von Heinrich IV. (1553-1610). In seinem Umfeld stieg François Miron (1560-1609) zu einem bedeutenden Verwaltungsbeamten auf. Er war eng mit dem König verbunden und bekleidete wichtige Ämter in Paris, unter anderem das des Prévôt des marchands. Über seine Ehe verfügte er bereits über weitere Besitzungen, bevor er die Herrschaft Bonnes erwarb. Zwischen 1603 und 1609 ließ er den Grundstein für das heutige Schloss legen. Es entstand ein kompaktes Wohngebäude, das noch heute den zentralen Kern der Anlage bildet.
Nach seinem Tod im Jahr 1609 ging das Gut an seinen Sohn Jean Miron über, der bis 1644 lebte und als hoher Finanzbeamter tätig war. Er vergrößerte das Anwesen und festigte dessen Bedeutung als landwirtschaftlich und repräsentativ genutztes Gut.
Zwischen 1644 und 1654 übernahm Anne de Baillon, die Witwe von Jean Miron, die Verwaltung des Besitzes. In dieser Zeit wurde das Gut nicht nur erhalten, sondern auch deutlich erweitert. Sie ließ Wasseranlagen instand setzen und Gebäude reparieren, von denen einige zeitweise vermietet wurden. Besonders ehrgeizig waren ihre Bauvorhaben. Zwei seitliche Pavillons sollten das Hauptgebäude ergänzen. Hinzu kamen Eingangsgebäude mit Kapelle und Uhr. Auch die Wirtschaftsgebäude wurden neu gestaltet und erhielten eine charakteristische Fassade aus Ziegel, Stein und Schiefer. Die politischen Unruhen der Fronde ab 1648 stoppten diese Entwicklungen jedoch. Im Jahr 1652 führten die Ereignisse rund um die Belagerung von Étampes dazu, dass das Schloss so stark beschädigt wurde, dass es nicht mehr bewohnbar war.
Im Jahr 1654 begann eine neue Phase mit dem Erwerb durch Pierre Mérault (1586-1668). Unter der Leitung des königlichen Architekten Nicolas de Lespine wurde das Anwesen wieder im Stil Ludwigs XIII. aufgebaut und neu geordnet. Der quadratische Hauptbau mit Mansarddächern war umgeben von Wassergräben und wurde durch Wirtschaftsgebäude ergänzt.
Die beiden bereits begonnenen Pavillons, die den Eingang zum Ehrenhof markierten, wurden fertiggestellt. Einer davon enthält eine barocke Kapelle mit Stuckarbeiten von Louis Lerambert (1620-1670) sowie bedeutende Glasfenster. Eine Allee mit rund 300 Ulmen führte nun zum Schloss.
Nach dem Tod von Pierre Mérault ging der Besitz an seine Witwe Anne Glué über, die 1674 starb und das Gut schließlich ihrem Neffen François Glué d’Espainville übertrug. Dieser musste das Anwesen aufgrund hoher Schulden verkaufen.
Den entscheidenden Wendepunkt brachte der Kauf durch Clair Gilbert d’Ornaison (ca.1620-1699), erster Kammerdiener von Ludwig XIV. (1635-1715) im Jahr 1684. Unter seiner Führung erhielt das Gut eine neue Bedeutung und auch einen neuen Namen. Ab 1685 wurde aus Bonnes offiziell Chamarande, nachdem der König die Erhebung zur Grafschaft genehmigt hatte. Damit wurde das Anwesen fest in den französischen Adel eingebunden.
Blütezeit unter den Talaru
Besonders ab den 1730er Jahren begann unter der Leitung von Louis de Talaru (1682-1763), Vertreter der höfischen Elite, zusammen mit dem Architekten Pierre Contant d’Ivry (1698-1777) eine neue gestalterische Phase, in der Schloss und Garten systematisch neu geordnet wurden.Im späteren 18. Jahrhundert setzte César-Marie de Talaru (1725-1794) diese Entwicklung fort und wandelte den Park zunehmend in einen Landschaftsgarten mit verschiedenen „Folies“, einer Orangerie, sowie einem Eiskeller, nach englischem Vorbild um. Diese Zeit endete abrupt mit der Französischen Revolution. Im Jahr 1794 wurde das Gut beschlagnahmt, das Inventar verkauft und César-Marie de Talaru im selben Jahr hingerichtet.
Nach der Revolution ging der Besitz an Louis Justin Marie de Talaru (1769-1850) über, den letzten Vertreter der Familie und Bürgermeister von Chamarande. Mit seinem Tod endete die jahrhundertelange Geschichte des Anwesens als Besitz einer Adelsfamilie. Nach der Erbregelung wurde das weitläufige Gut in zahlreiche Parzellen aufgeteilt und verkauft. Dadurch verlor das Schloss einen Großteil seiner wirtschaftlichen Grundlage. Die Einkünfte aus den umfangreichen Ländereien fielen weg, während die Unterhaltung der Gebäude weiterhin hohe Kosten verursachte. In den folgenden Jahrzehnten wechselten die Eigentümer mehrfach. An die Stelle des alten Landadels traten nun Vertreter des wohlhabenden Bürgertums, die das Anwesen je nach finanziellen Möglichkeiten nutzten, umbauten oder zeitweise vernachlässigten.
Veränderungen im 19. Jahrhundert
1852 erwarb der Juwelier und damalige Bürgermeister von Chamarande, René Robineau das Anwesen. Sein Interesse galt allerdings vor allem dem wirtschaftlichen Wert des Besitzes. Grundstücke wurden weiterverkauft, zahlreiche Bäume gefällt und das Schloss nur unzureichend instand gehalten. Die Anlage verlor in diesen Jahren zunehmend an Bedeutung.Erst mit dem Kauf durch Jean-Gilbert Victor Fialin, Herzog von Persigny (1808–1872), begann eine neue Blütezeit. Der enge Vertraute Napoleons III. (1808-1873) gehörte zu den einflussreichsten Politikern des Zweiten Kaiserreichs und investierte erhebliche Mittel in die Modernisierung des Schlosses. Unter seiner Leitung wurden die Wohnräume umgestaltet, das historische Wassersystem erneuert und eine damals moderne Gasbeleuchtung installiert. Außerdem entstand eine repräsentative Galerie, in der die Geschichte der früheren Schlossbesitzer gewürdigt wurde. Der kunstsinnige Herzog ergänzte die Ausstattung durch Möbel und Kunstgegenstände, die den repräsentativen Charakter der Residenz unterstrichen.
Auch außerhalb des Schlosses ließ Persigny umfangreiche Veränderungen vornehmen. Die Wassergräben wurden wieder geflutet, ein Obelisk markierte den Eingang des Parks, und neue Wirtschaftsgebäude entstanden. Hinzu kamen ein Wintergarten, eine Voliere, ein Hundezwinger sowie weitere Nebengebäude. Das gesamte Anwesen wurde durch eine Umfassungsmauer eingefriedet. Für die Neugestaltung des Parks beauftragte er den Landschaftsarchitekten Paul de Lavenne, Comte de Choulot (1794–1864), der den bereits vorhandenen englischen Landschaftsgarten weiterentwickelte und durch zahlreiche exotische Baumarten bereicherte.
Zu den gesellschaftlichen Höhepunkten dieser Epoche gehörte ein großes Fest im Jahr 1862 zu Ehren von Kaiserin Eugénie (1826–1920). Zu den Gästen zählte auch Baron Georges-Eugène Haussmann (1809–1891), der dem Schlossherrn eine Gaslaterne schenkte, die bis heute erhalten geblieben ist. Persigny nutzte Chamarande zudem als Rückzugsort und arbeitete hier in seiner umfangreichen Bibliothek an seinen Erinnerungen, die später veröffentlicht wurden.
Der Deutsch-Französische Krieg von 1870 bis 1871 setzte dieser Glanzzeit ein Ende. Nach dem Zusammenbruch des Zweiten Kaiserreichs wurden deutsche Truppen im Schloss einquartiert und richteten dort zeitweise ein Lazarett ein. Nach Persignys Tod gelangte das Anwesen an Henri Arnous Rivière (1828–1909), einen ehemaligen Offizier, dessen Familie Teile der bedeutenden Bibliothek und mehrere Kunstwerke versteigern ließ.
Diese Übergangsphase dauerte jedoch nur wenige Jahre. 1876 begann mit dem Erwerb durch Anthony-Aristide Boucicaut (1839–1879), den Sohn des Gründers des Pariser Kaufhauses Le Bon Marché, ein neues Kapitel in der Geschichte von Chamarande. Seine Vorstellungen sollten das Anwesen erneut grundlegend verändern.
Ein Landgut für die Pfadfinderausbildung
Nach dem frühen Tod von Anthony-Aristide Boucicaut (1839–1879) blieb das Anwesen zunächst im Besitz seiner Familie. Im Jahr 1881 heiratete seine Witwe Alice Eugénie Boucicaut den Arzt Laurent Amodru (1849–1930) und das Schloss blieb ein repräsentativer Landsitz und Mittelpunkt des Gemeindelebens.Im Jahr 1922 begann ein neues Kapitel. Marthe Dervaux-Thome (1883–1948), die Witwe des Politikers André Thome (1879–1916), der in der Schlacht von Verdun gefallen war, erwarb das Anwesen. Da Laurent Amodru bis zu seinem Tod das Nutzungsrecht behielt und die neue Eigentümerin selbst kaum Zeit in Chamarande verbrachte, erhielt das Schloss eine völlig neue Funktion. Noch im selben Jahr stellte sie das Gelände den Scouts de France zur Verfügung. In den folgenden Jahrzehnten entwickelte sich Chamarande zu einem der wichtigsten Ausbildungszentren der französischen Pfadfinderbewegung. Im Park entstanden einfache Bauten und Lagerplätze, darunter eine Freiluftkapelle, die „Kasbah“, ein maurisch inspirierter Pavillon, sowie die „Tanière“, eine als Chalet gestaltete Unterkunft. Bis heute hat sich in der französischen Pfadfinderbewegung die Redewendung „faire son Cham'“ erhalten, wenn von einer Leiterausbildung die Rede ist.
Der Zweite Weltkrieg brachte erneut schwere Einschnitte. Während der deutschen Besatzung wurde das Schloss als Lazarett genutzt. Nach der Befreiung richteten amerikanische Truppen und Einheiten der Forces françaises de l’Intérieur von 1944 bis 1945 ihre Quartiere auf dem Gelände ein. In dieser bewegten Zeit gingen zahlreiche historische Dokumente und Archivbestände des Schlosses verloren. 1955 wurde ein Teil des Parks unter Denkmalschutz gestellt.
Vom Privatbesitz zum Kultur- und Naturzentrum
Eine neue Ära begann 1957 mit dem Kauf durch Auguste Mione (1898–1982). Der aus Italien stammende Unternehmer hatte sich in Frankreich mit seiner Baufirma Construction moderne française (CMF) einen Namen gemacht und war an mehreren bedeutenden Bauprojekten beteiligt, darunter an Le Corbusiers berühmter Cité Radieuse in Marseille. Mione verlegte den Firmensitz nach Chamarande und investierte erhebliche Summen in die Sanierung des Anwesens.Seine Vorstellungen gingen weit über die Restaurierung des Schlosses hinaus. Er wollte hier einen Ort schaffen, der Arbeit, Bildung und soziale Fürsorge miteinander verband. In den Nebengebäuden entstanden Wohnungen für Mitarbeiter, daneben ein medizinisch-soziales Zentrum, Sportanlagen und Ausbildungsstätten für junge Menschen, die Berufe im Bauwesen erlernen wollten. Das heutige Centre Auguste Mione erinnert noch immer an diese Phase. Viele Gebäude aus den 1960er Jahren prägen das Erscheinungsbild des Geländes bis heute.
Mit der Insolvenz der Construction moderne française im Jahr 1972 geriet auch das Anwesen in eine ungewisse Zukunft. Um einen weiteren Verfall zu verhindern, erwarb das Département Essonne das Schloss und den Park 1978. 1981 wurden Schloss und Nebengebäude offiziell als historische Monumente eingestuft.
Ab den 1990er Jahren rückte schließlich die langfristige Zukunft des historischen Ensembles in den Mittelpunkt. Während verschiedene Nutzungskonzepte diskutiert wurden, begann unter der Leitung des Landschaftsarchitekten Jacques Sgard (1929–2022) eine umfassende Wiederherstellung des Parks.
Diese Arbeiten schufen die Grundlage für die heutige Entwicklung des Domaine de Chamarande als öffentlich zugängliches Kultur-, Natur- und Denkmalensemble.
Das Schloss ist seit 2023 aus Sicherheitsgründen nicht für Besucher zugänglich und eine umfassende Restaurierung ist geplant, getragen vom Département Essonne in Zusammenarbeit mit der Fondation du patrimoine.
Nützliche Informationen
Adresse:Domaine départemental de Chamarande
38 rue du Commandant Arnoux – 91730 Chamarande
Anreise:
Ab Paris mit dem RER C bis zur Station Chamarande. Der Eingang des Landguts befindet sich nur etwa 150 bis 200 Meter vom Bahnhof entfernt.
Mit dem Auto erreicht man Chamarande über die Nationalstraße N20, Ausfahrt Étréchy-Chamarande. Kostenlose Parkplätze stehen vor Ort zur Verfügung.
Tarife:
Der Zugang zum Park ist ganzjährig kostenlos. Auch die meisten Ausstellungen und Veranstaltungen sind kostenfrei.
Öffnungszeiten (ganzjährig):
je nach Jahreszeit von 9 Uhr bis 17/20 Uhr
Internetseite:
https://chamarande.essonne.fr
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