Paris abseits der Boulevards – Spaziergänge durch Mikroviertel mit Dorfcharakter
Neben den bekanntesten und belebtesten Vierteln von Paris liegen Dutzende von Mikrovierteln, die wie kleine Dörfer im Herzen der Hauptstadt verborgen sind und mit unerwartetem Charme überraschen. Diese Wohnensembles entstanden meist zu Beginn des 20. Jahrhunderts als Arbeitersiedlungen und befinden sich seit ihrer Eingliederung in Paris im Jahr 1860 vor allem in den äußeren Arrondissements.
Die Zugänge zu diesen Enklaven sind diskret, abseits der breiten Boulevards des Barons Haussmann. Sie bieten eine willkommene Auszeit vom hektischen Alltag und sind eine Einladung, Paris von einer ruhigeren Seite zu erleben, um dem modernen Trubel zu entkommen. Flieder, Glyzinien und wilder Wein schmücken die Fassaden, und Rosensträucher sprießen in den Gärten kleiner Häuser, Villen und Künstlerateliers mit traditioneller Architektur.
Entlang der schmalen Wege reihen sich Häuser in sanften Pastelltönen, die von üppigem Grün, Kletterpflanzen, wildem Wein und blühenden Vorgärten eingerahmt werden.
Von der Butter aus bietet sich eine unglaubliche Aussicht auf die gesamte Stadt, vom Eiffelturm bis nach Montmartre. Im Gemeinschaftsgarten gibt es sogar Rebstsöcke, vor allem Chardonnay-Reben, ergänzt durch Sauvignon, Muskateller und Chasselas, sowie Pinot.
In diesem charmanten Viertel im 19. Arrondissement reihen sich hunderte kleiner Stadthäuser, aus der Zeit Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts hinter kleinen, aber üppig blühenden Gärten aneinander.
Die Architektur dieser Häuser ist eine bunte Mischung aus verschiedenen Stilen und passt perfekt zu den steilen, gepflasterten Gassen, die durch das Viertel führen. Ursprünglich als Arbeiterwohnungen erbaut, haben sie heute einen poetischen, fast ländlichen Charme.
Die Zugänge zu diesen Enklaven sind diskret, abseits der breiten Boulevards des Barons Haussmann. Sie bieten eine willkommene Auszeit vom hektischen Alltag und sind eine Einladung, Paris von einer ruhigeren Seite zu erleben, um dem modernen Trubel zu entkommen. Flieder, Glyzinien und wilder Wein schmücken die Fassaden, und Rosensträucher sprießen in den Gärten kleiner Häuser, Villen und Künstlerateliers mit traditioneller Architektur.
Ein Spaziergang durch ihre charmanten Gassen enthüllt verborgene Aspekte der Stadt und weckt die Atmosphäre des alten Paris.
La Butte aux Cailles (13ème)
Im 13. Arrondissement von Paris liegt die Butte aux Cailles, ein charmantes Viertel, mit engen, gepflasterten Gassen und gemütlichen Plätzen. Ursprünglich eine mit Wiesen, Weinbergen und Wäldern bedeckte Hügelkette, war die Butte im 16. Jahrhundert von mehreren Windmühlen geprägt. Der Name des Viertels geht auf Pierre Caille zurück, der den Hügel 1543 erwarb. Im 19. Jahrhundert ein Teil von Gentilly, wurde sie 1860 an Paris angegliedert und thront heute auf einer kleinen Anhöhe, die sich entlang des ehemaligen Bièvre-Tals erstreckt, dessen Flussbett größtenteils aufgefüllt wurde.La Cité Florale (13ème)
Dieses ungewöhnliche Ensemble kleiner Wohnhäuser zählt zu den außergewöhnlichsten Mikrovierteln von Paris. Unweit des Parc Montsouris im 13. Arrondissement gelegen, besteht die Cité Florale aus nur wenigen, kopfsteingepflasterten Gassen und entstand Ende der 1920er-Jahre auf einem Gelände, das zuvor regelmäßig von der Bièvre überschwemmt worden war. Wo einst feuchte Wiesen lagen, entwickelte sich ab 1928 eine zurückgezogene Wohnsiedlung, die bis heute ihren ganz eigenen Charakter bewahrt hat.Entlang der schmalen Wege reihen sich Häuser in sanften Pastelltönen, die von üppigem Grün, Kletterpflanzen, wildem Wein und blühenden Vorgärten eingerahmt werden.
Das Viertel Montsouris (14ème)
Im Westen des Parc Montsouris, im 14. Arrondissement, liegt ein malerisches kleines Wohnviertel, das den Charme vergangener Zeiten bewahrt hat. Die kleinen, verwinkelten Gassen entlang der Rue Nansouty und der Rue Émile Deutsch de la Meurthe, bilden ein harmonisches Ensemble aus hübschen Pavillons mit Gärten, Künstlerateliers, architektonischen Villen, modernen Bauten der 1930er Jahre und traditionellen Ziegel- und Sandstein-Häuschen aus der Zeit des späten 19. Jahrhunderts. Diese Mischung aus Stilen und Epochen verleiht dem Viertel eine besondere Atmosphäre und macht Montsouris zu einem der begehrtesten Mikroviertel. Berühmte Namen wie Foujita und Braque haben hier gelebt und die künstlerische Szene geprägt.Montmartre (18ème)
Montmartre, ein vom Charme vergangener Zeiten geprägtes Viertel, hält den künstlerischen Mythos der Pariser Bohème lebendig. Dieses malerische „Dorf“ mit seiner einzigartigen Architektur, die sich vom restlichen Paris abhebt, wurde 1860 offiziell Teil der Hauptstadt. Früher ein Rückzugsort für die wohlhabende Bourgeoisie des 18. Jahrhunderts, erlebte Montmartre Ende des 19. Jahrhunderts und zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine Blütezeit als Zentrum der Kunstszene. Während der obere Teil des Hügels lange Zeit ruhig und ländlich blieb, war der untere Teil bekannt für seine unvergesslichen Nächte in den Kabaretts und Tanzlokalen.La Butte Bergeyre (19ème)
Im 19. Arrondissement von Paris, verborgen auf einem steilen Hügel und hinter hohen Betonbauten, liegt die Butte Bergeyre. Dieses charmante Viertel ist über eine schmale Straße und zwei steile Treppen erreichbar, die in eine andere Welt entführen. Die Häuser stammen aus den 1920er Jahren und zogen Künstler, politische Flüchtlinge oder auch Schriftsteller an.Von der Butter aus bietet sich eine unglaubliche Aussicht auf die gesamte Stadt, vom Eiffelturm bis nach Montmartre. Im Gemeinschaftsgarten gibt es sogar Rebstsöcke, vor allem Chardonnay-Reben, ergänzt durch Sauvignon, Muskateller und Chasselas, sowie Pinot.
La Mouzaïa (19ème)
Nur wenige Schritte vom Park der Buttes-Chaumont entfernt, verbirgt sich die Butte Beauregard, ein einzigartiger Ort, der zu den geheimen Schätzen von Paris zählt und seine authentische Atmosphäre bewahren konnte, die Mouzaïa.In diesem charmanten Viertel im 19. Arrondissement reihen sich hunderte kleiner Stadthäuser, aus der Zeit Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts hinter kleinen, aber üppig blühenden Gärten aneinander.
Die Architektur dieser Häuser ist eine bunte Mischung aus verschiedenen Stilen und passt perfekt zu den steilen, gepflasterten Gassen, die durch das Viertel führen. Ursprünglich als Arbeiterwohnungen erbaut, haben sie heute einen poetischen, fast ländlichen Charme.




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