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Romantische Plätze in Paris - 14 Orte für unvergessliche Momente zu zweit

Paris ist längst nicht nur für seine weltberühmte Geschichte der Liebe bekannt, sondern auch für seine zahlreichen, oft geheimen Orte, die eine unverwechselbare romantische Atmosphäre versprühen. Diese weniger bekannten Ecken, fernab der Touristenmassen, bieten die perfekte Kulisse für zarte Gesten und unvergessliche Momente zu zweit. Die Stadt hat diese besondere Magie, die selbst in den kleinsten Gassen das Herz schneller schlagen lässt.

Dabei ist es nicht nur die heutige Pracht, die Paris zu einem Paradies für Verliebte macht, sondern auch die Geschichte der legendären Kurtisanen der Belle Époque, deren Schönheit und Leidenschaft die Herzen von Adligen und Künstlern im Sturm eroberten. So hat sich Paris über die Jahre hinweg den Ruf als Stadt der Liebe angeeignet.

In diesem Artikel lade ich euch ein, vierzehn charmante und idyllische Orte in Paris zu entdecken, die perfekt geeignet sind, um in einer zauberhaften Umgebung „je t’aime“ zu sagen.

1. Place Dauphine – Der charmante Platz im Herzen der Stadt (1er)

Der Place Dauphine, der lange Zeit im Schatten stand und teils dem Verfall ausgesetzt war, hat sich heute zu einem der einladendsten Orte in Paris entwickelt. Diese ruhige, von Galerien und kleinen Cafés gesäumte Ecke, umgeben von historischen Gebäuden, bietet eine ungestörte Atmosphäre, die sowohl Touristen als auch Pariser gleichermaßen verzaubert. Im 17. Jahrhundert von Heinrich IV. im Rahmen eines groß angelegten Stadtentwicklungsplans errichtet, hat der Place Dauphine einen unwiderstehlichen Charme, der sogar von Künstlern wie André Breton verewigt wurde. Einst eine geschäftige Börse, die mit Goldschmieden und Uhrmachern lockte, ist dieser Platz heute ideal für einen ruhigen Moment zu zweit.

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2. Île Saint-Louis – Romantische Ufer und Pariser Flair (4ème)

Die Île Saint-Louis ist ein beliebtes Ziel für gemütliche Spaziergänge und zieht aufgrund ihrer besonderen Atmosphäre viele Liebhaber des alten Paris und Touristen aus aller Welt an. Die berühmte Maison Berthillon mit ihren Eisspezialitäten, hübsche Buchläden, malerische Läden und charmante Cafés tragen zur Anziehungskraft der Insel bei. Trotz zahlreicher Umbauten im Laufe der Zeit hat die Insel ihren historischen Charakter, mit ihren beeindruckenden barocken Stadtpalästen des 17. Jahrhunderts, deren Fassaden den ursprünglichen Verlauf der Straßen beibehalten haben, bewahren können. Fünf Brücken, die die Île mit den beiden Ufern der Seine verbinden, sind Zeugen dieser Veränderungen. Besonders hervorzuheben ist die Pont Marie, die als einzige noch im ursprünglichen Zustand erhalten ist. Auch die kleinen, schmalen Gassen, die schon immer als Handelsplätze dienten, haben ihren alten Charme bewahrt.

3. Place du Marché Sainte-Catherine – Ein Hauch von Dorfromantik im Marais (4ème)

Dieser wunderschöne, gepflasterte Platz im Marais, umgeben von klassischen Gebäuden aus dem 18. Jahrhundert, wirkt wie eine ländliche Oase mitten in der Stadt. Unter den schattigen chinesischen Maulbeerbäumen finden Pariser in den kleinen Cafés und Bistros einen Platz zum Verweilen, während Straßenkünstler und Theaterliebhaber die Umgebung bereichern. Der Name des Platzes erinnert an ein ehemaliges Kloster, das hier stand, und die Umgebung versprüht noch heute das Flair eines friedlichen Marktplatzes aus der Zeit vor der Revolution. Weniger besucht als viele der bekanntesten Pariser Plätze, ist dieser Ort ideal, um in einer romantischen, fast dörflichen Atmosphäre die Seele baumeln zu lassen.


4. Place des Vosges – Historischer Charme und königliche Eleganz (4ème)

Der Place des Vosges, der älteste und einer der schönsten Plätze in Paris, verkörpert den perfekten Mix aus Geschichte und Romantik. Errichtet auf Befehl von König Heinrich IV., bietet dieser majestätische Platz im Marais ein unvergleichliches Ambiente mit seinen klassischen Arkaden und eleganten, roten Ziegelhäusern. Ursprünglich als Handels- und Handwerkszentrum gedacht, wurde der Place des Vosges später zu einem Wohnplatz für den Adel. Für Romantiker und Kunstliebhaber gleichermaßen ist dieser Ort seit Jahrhunderten ein Magnet, von Madame de Sévigné bis hin zu Victor Hugo, der hier einen Teil seiner Jugend verbrachte. Der Platz zieht nicht nur Touristen, sondern auch wohlhabende Pariser an, die hier flanieren oder in einem der schicken Cafés entspannen.

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5. Pont des Arts - Eine Brücke zwischen Geschichte und Kunst (6ème)

Die Pont des Arts ist eine der bekanntesten Brücken in Paris, die nicht nur durch ihre Architektur, sondern auch durch ihren Ausblick begeistert. Sie verbindet den Louvre mit dem gegenüberliegenden Seineufer und bietet eine herrliche Sicht auf den Fluss, die Inseln und die umliegenden Wahrzeichen wie die Pont-Neuf und die Türme von Notre-Dame. Die elegante Bogenbrücke ist ein beliebter Ort für Künstler und Fotografen, die den Blick auf das Institut de France und die umliegende Architektur festhalten. Der Name der Brücke erinnert an den „Palais des Arts“, der während des ersten Kaiserreichs das Museum der schönen Künste beherbergte. Sie wurde 1975 unter Denkmalschutz gestellt und ist heute ein Symbol für die Verbindung von Kunst, Geschichte und Natur im Herzen von Paris.


6. Der Médicis-Brunnen – Ein idyllischer Rückzugsort im Jardin du Luxembourg (6ème)

Der Médicis-Brunnen im Jardin du Luxembourg ist ein wunderbares Beispiel für den französischen Barockstil und ein friedlicher Rückzugsort für Pariser und Touristen. Er wurde ursprünglich als künstliche Grotte erbaut und erinnert mit seinen märchenhaften Merkmalen an die prachtvollen Gärten Italiens, die Marie de Médicis in ihrer Heimatstadt Florenz bewunderte. Die Brunnenanlage wurde im frühen 17. Jahrhundert unter der Schirmherrschaft der Witwe von Heinrich IV., Marie de Médicis, errichtet, die den Luxemburg-Palast in Erinnerung an ihre florentinische Herkunft bauen ließ. Um den Brunnen herum befindet sich ein wunderschöner Garten, der mit Bäumen und Bänken zum Verweilen einlädt. Der Medici-Brunnen wurde 1889 als nationales Denkmal anerkannt und bleibt eines der bekanntesten Wahrzeichen des Parks.

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7. Rue de Furstemberg – Ein geheimnisvoller Ort in Paris (6ème)

Die Rue de Furstemberg liegt im Herzen des lebhaften Viertels Saint-Germain-des-Prés und zog viele Künstler und Schriftsteller, darunter George Sand, in ihren Bann.
Der Platz Furstemberg existiert nicht im formellen Sinne, sondern ist nur ein vergrößerter Abschnitt einer normalen Straße, die einst den Vorhof eines Palastes aus dem 17. Jahrhundert bildete. Der Name selbst sorgt immer wieder für Diskussionen. Während die offizielle französische Schreibweise „Furstemberg“ lautet, verwenden viele, besonders im internationalen Umfeld, auch die deutsche oder englische Variante „Fürstenberg“. Die Rue de Furstemberg bleibt ein besonderer Ort, der die Fantasie anregt und den Charme von Montparnasse und der intellektuellen Pariser Vergangenheit in sich trägt.


8. Musée de la Vie Romantique – Das Erbe der romantischen Künstler (9ème)

Das Musée de la Vie Romantique ist ein kleines, aber faszinierendes Museum, das dem Zeitalter der Romantik gewidmet ist. Es befindet sich im ehemaligen Wohnhaus des Malers Ary Scheffer und bietet einen einzigartigen Einblick in das Leben und die Werke von Künstlern und Denkern des 19. Jahrhunderts. Das Viertel Nouvelle Athènes, in dem das Museum liegt, war im frühen 19. Jahrhundert ein Zentrum der französischen Literatur und Kunst. Das Museum beherbergt viele Erinnerungsstücke an diese Zeit, darunter Gemälde, Manuskripte und persönliche Artefakte. Der zauberhafte Garten des Museums bietet eine ruhige Oase inmitten des geschäftigen Pariser Lebens.


9. Parc Monceau – Ein grünes Paradies im Herzen von Paris (17ème)

Der Parc Monceau ist einer der schönsten Parks von Paris und ein Treffpunkt für diejenigen, die Ruhe und Natur im Herzen der Stadt suchen. Ursprünglich im 18. Jahrhundert im Stil eines englischen Landschaftsgartens angelegt, wurde der Park später im Zweiten Kaiserreich von Adolphe Alphand und Gabriel Davioud umgestaltet, um die zunehmende Popularität der Pariser Parks zu nutzen. Der Parc Monceau ist bekannt für seine faszinierenden architektonischen Elemente, wie antike Ruinen und Statuen, die von Künstlern und Landschaftsdesignern der Romantik inspiriert wurden. Er bietet eine perfekte Mischung aus Natur und Geschichte und hat auch berühmte Künstler wie Claude Monet inspiriert, der hier mehrere seiner Werke schuf.

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10. Place du Tertre – Montmartre in seiner besten Form (18ème)

Der Place du Tertre, nur wenige Schritte von der Basilika Sacré-Cœur entfernt, ist eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten von Montmartre und hat seinen historischen Charme trotz seiner touristischen Beliebtheit bewahrt. Einst das Zentrum der Pariser Bohème, ist dieser Platz von malerischen kleinen Häusern umgeben, wurde von berühmten Künstlern wie Utrillo und Picasso verewigt und ist nach wie vor ein Ort, an dem man die Seele des alten Paris erleben kann. Der Platz zieht Liebende an, die sich vom nostalgischen Flair und der kreativen Freiheit der vergangenen Zeiten verzaubern lassen.


11. Mur des „Je t’aime“ - Liebe in vielen Sprachen (18ème)

Die Mur des „Je t’aime“ in Montmartre ist ein wahres Monument der Liebe. Seit ihrer Einweihung im Jahr 2000 zieht die Mauer, auf dem „Ich liebe dich“ in über 300 verschiedenen Sprachen geschrieben steht, sowohl Touristen als auch Pariser an, die hier ihre Zuneigung auf eine besonders poetische Weise zum Ausdruck bringen. Sie befindet sich im Square Jehan Rictus, einem kleinen, charmanten Garten, der ein beliebter Ort zum Entspannen ist. Der Garten ist liebevoll gestaltet, mit Bäumen wie Ahorn und Platane, und bietet eine friedliche Atmosphäre inmitten des lebendigen Montmartre.


12. Place Emile Goudeau – Kunst und Romantik in Montmartre (18ème)

Der Place Emile Goudeau, der im Herzen von Montmartre liegt, ist eng mit der Geschichte der Kunst und der Literaten des späten 19. Jahrhunderts verbunden. Als Sitz des berühmten „Bateau-Lavoir“, des Künstlerhauses, in dem Picasso, Modigliani und viele andere ihre ersten Erfolge feierten, hat diese kleine, von Bäumen gesäumte Ecke eine unaufdringliche künstlerische Ausstrahlung. Der Platz Emile Goudeau wurde 1911 nach dem Dichter und Journalisten Emile Goudeau benannt, der auch den literarischen Club „Les Hydropathes“ gründete. Heute zieht der Place Emile Goudeau weiterhin Künstler und Spaziergänger an, die sich von der besonderen Atmosphäre des Ortes inspirieren lassen.


13. Rue de l’Abreuvoir – Eine Reise in die Vergangenheit Montmartres (18ème)

Die Rue de l’Abreuvoir ist ein malerisches Überbleibsel des alten Montmartre, das noch heute die Atmosphäre vergangener Zeiten ausstrahlt. Die enge, gewundene Gasse zieht seit jeher Künstler und Fotografen an, die den einzigartigen Charakter des Ortes festhalten wollen, seitdem der Maler Maurice Utrillo sie im Jahr 1914 in seinen Gemälden festhielt. Auch wenn viele der alten Gebäude inzwischen verschwunden sind, hat die Gasse ihren ursprünglichen Charme nicht verloren und vermittelt noch immer das Gefühl, als wäre man in einem kleinen, idyllischen Dorf.


14. Place du Guignier – Ein verborgenes Juwel in Ménilmontant (20ème)

In Ménilmontant, einem der authentischeren Viertel von Paris, liegt der Place du Guignier, der von den meisten Touristen übersehen wird. Diese kleine, verträumte Ecke zeichnet sich durch ihre pastellfarbenen Häuser und die üppigen Pflanzen aus, die der Platz zu einem idyllischen Rückzugsort machen. Der Name des Platzes geht auf die Rue du Guignier zurück, die bereits 1812 existierte. Der Platz selbst hat eine lange Geschichte. Ursprünglich als Passage du Guignier bekannt, wurde er 1863 offiziell in das Pariser Straßenverzeichnis aufgenommen. 1877 wurde der Platz durch Abriss einiger Gebäude neu gestaltet, und 1883 erhielt er schließlich seinen heutigen Namen. Der Platz hat seine ruhige Atmosphäre bewahrt, strahlt eine schlichte Schönheit aus und lädt mit seinen alten Laternen zu stillen Momenten ein. Zweimal pro Woche wird der Platz von einem kleinen Markt belebt.

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