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15 Schlösser rund um Paris ganz entspannt mit der Bahn entdecken

Paris ist weltberühmt für seine Museen, Boulevards und Cafés, doch nur wenige Kilometer außerhalb der Stadt warten wahre Schätze der französischen Geschichte. Rund um Paris reihen sich prachtvolle Schlösser, königliche Residenzen und beeindruckende Landsitze aneinander, die von Macht, Kunst und großen Persönlichkeiten erzählen.

Das Beste daran: Alle vorgestellten Schlösser sind bequem mit der Bahn von Paris aus erreichbar und eignen sich ideal für einen Tagesausflug ohne Auto. Sie bieten nicht nur faszinierende Einblicke in das Leben von Königen, Kaisern und Präsidenten, sondern auch weitläufige Gärten, eindrucksvolle Innenräume und oft überraschend ruhige Rückzugsorte abseits des Großstadttrubels.


Von Nord nach Süd

Der Palast von Compiègne gehört zu den bedeutendsten Königs- und Kaiserresidenzen Frankreichs. Wo Monarchen und Kaiser Geschichte schrieben, entführen heute prunkvolle Appartements, das Musée du Second Empire, das Musée de l’Impératrice und das Nationale Automobilmuseum in glanzvolle Zeiten.

Chantilly ist weit mehr als ein Schloss: Eine märchenhafte Anlage mit prächtigen Gärten, einem der bedeutendsten Kunstmuseen Frankreichs und berühmten Pferdeställen. Vom mittelalterlichen Bollwerk zum eleganten Renaissance-Schloss wurde Chantilly dank Anne de Montmorency zur fürstlichen Traumkulisse.

Dieses Renaissance-Schloss wurde im 16. Jahrhundert für Anne de Montmorency erbaut, einer der mächtigsten Würdenträger unter Franz I. Heute beherbergt das Schloss das Nationalmuseum der Renaissance. Von der Terrasse eröffnet sich ein beeindruckender Blick über das Tal der Oise.


Das Schloss in Maisons-Laffitte
Ein Meisterwerk der klassischen Architektur, das François Mansart  hier im 17. Jahrhundert schuf und das später als Vorbild für Versailles diente. Nach einem Besuch ließ Ludwig XIV., inspiriert von der Eleganz von Maisons-Laffitte, zahlreiche Künstler nach Versailles kommen.


Das Schloss in Saint-Germain-en-Laye ist der Geburtsort des Sonnenkönigs und Zeitzeuge vieler politischer Umbrüche. Monarchie, Empire und Republik haben hier ihre Spuren hinterlassen. Heute ist das Schloss ein archäologisches Museum, umgeben von weitläufigen Gärten André Le Nôtres mit herrlichem Blick über das Seine-Tal.



Das Schloss Monte Cristo
Versteckt in einem romantischen Park nahe Saint-Germain-en-Laye liegt das Schloss Monte-Cristo, das Alexandre Dumas für sich erbauen ließ. Benannt nach seinem berühmtesten Roman "Der Graf von Monte Cristo", vereint das kleine Schloss Neorenaissance-Charme mit literarischer Geschichte und englischer Gartenkunst.


Das Schloss in Vincennes
Das größte erhaltene mittelalterliche Königsschloss Frankreichs beeindruckt mit seinem mächtigen Bergfried. Zwischen dem 14. und 17. Jahrhundert erbaut, diente es als Residenz, Staatsgefängnis und militärische Festung. Berühmte Personen wurden hier inhaftiert, wie Nicolas Fouquet oder Diderot. Nach der Revolution wurde das Schloss in eine militärische Hochburg umgebaut. 
Heute ist Vincennes Sitz des französischen Generalstabs.


Das Schloss in Champs-sur-Marne
Das Schloss Champs-sur-Marne zählt zu den am prachtvollsten eingerichteten Schlössern der Île-de-France und vermittelt bis heute einen sehr lebendigen Eindruck vom aristokratischen Leben des 18. Jahrhunderts. Die eleganten Salons, Wohnräume und Schlafzimmer sind außergewöhnlich gut erhalten und das Schloss dient regelmäßig als Film- und Serienkulisse. Unter Charles de Gaulle wurde Champs-sur-Marne zeitweise als Präsidentenresidenz genutzt und erfüllte diese Funktion bis 1974. Die weitläufigen Gartenanlagen, die von den Ideen André Le Nôtres inspiriert sind, wurden als „bemerkenswerte Gärten“ ausgezeichnet.


Domaine de Sceaux
Dieses Landgut wurde im 17. Jahrhundert für Jean-Baptiste Colbert, Minister Ludwigs XIV., errichtet. Berühmt ist es vor allem für seine weitläufigen, streng gestalteten Gärten mit Wasserbecken, Fontänen und Skulpturen. Das Schloss beherbergt heute ein Museum zur französischen Geschichte vom Ancien Régime bis Napoleon III.


Le château de Versailles
Das prunkvolle Schloss Versailles muss man kaum vorstellen! Es ist ein absolutes Muss vor den Toren von Paris. Besonders eindrucksvoll sind die Gärten während der „Grandes Eaux“, wenn die Fontänen in Betrieb sind. Unbedingt einplanen: das Domaine de Trianon und das überraschend idyllische Dorf der Königin (Hameau de la Reine).


Le château de Rambouillet
Das Schloss Rambouillet blickt auf eine außergewöhnlich vielseitige Geschichte zurück und gehörte über Jahrhunderte hinweg zu den bevorzugten Residenzen der französischen Machthaber. Zunächst königlich, später kaiserlich und schließlich präsidentiell, wusste das Schloss Persönlichkeiten wie Heinrich IV., Ludwig XVI., Napoleon Bonaparte und Valéry Giscard d’Estaing für sich zu gewinnen. Bis 2009 diente Rambouillet noch als offizielle Präsidentenresidenz und wurde erst danach für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Ein besonderes Highlight des Besuchs ist die Laiterie de la Reine, eine prachtvolle Laiterie, die Ludwig XVI. eigens für Marie-Antoinette errichten ließ.


Château de Maintenon
Von der mittelalterlichen Festung zeugen heute nur noch die Ecktürme. Während der Renaissance wurde sie zu einem eleganten Lustschloss umgebaut. Berühmt wurde Maintenon durch Françoise d’Aubigné, Geliebte des Sonnenkönigs, spätere Madame de Maintenon und heimliche Ehefrau Ludwigs XIV. Gegenüber liegt der Eure-Kanal und erhebt sich das monumentale, nie vollendete Aquädukt.


Le château de Vaux-le-Vicomte
Vaux-le-Vicomte, ein Juwel des 17. Jahrhunderts, wurde von Nicolas Fouquet, dem damaligen Finanzminister König Ludwigs XIV. erbaut. Es gilt als Inbegriff klassischer französischer Architektur und besticht durch seine elegante Gestaltung sowie eine außergewöhnlich reiche Innenausstattung. Besonders berühmt ist der streng geometrisch angelegte französische Garten, entworfen von André Le Nôtre, der hier eines seiner frühesten Meisterwerke schuf. Vaux-le-Vicomte diente später als Inspiration für zahlreiche europäische Schlossanlagen und vor allem für Versailles.

Château de Fontainebleau
Napoleon nannte Fontainebleau die „wahre Residenz der Könige“. Seit dem 12. Jahrhundert von nahezu allen französischen Herrschern erweitert, beeindruckt das Schloss durch seine Vielfalt an Stilen, prächtigen Säle und eine außergewöhnlich reiche Innenausstattung.



Le château de Châteaudun
Diese imposante Burg in der Eure-et-Loir vereint mehrere Jahrhunderte Architekturgeschichte. Neben dem mächtigen Bergfried aus dem 12. Jahrhundert beeindrucken eine Sainte-Chapelle sowie ein Renaissance-Flügel mit eleganten Loggien-Treppen. Einst im Besitz von Jean de Dunois, einem Gefährten Jeanne d’Arcs, beherbergt das Schloss heute wertvolle Wandteppiche.

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